…..Dieser Tauchplatz ist wunderschön mit den ausgewaschenen Steinen. Nach diesem viel zu kurzen Tauchgang hatten wir Hunger und wir kamen in den Genuss einer feinen Pizza im Hotel Posse. Danach fuhren wir zum Römerbrüggli. Viele Touristen waren da und beäugten uns Taucher. Nach der obligatorischen Fotosession zogen wir uns wieder um. Diesmal war es nicht mehr so angenehm, waren doch unsere Tauch Anzüge nass und kalt und dazu blies ein heftiger, kalter Wind. Wir spannten gerade ein Seil, als plötzlich jemand rief: Wer hat eine gelbe Maske verloren? Tja, in der Hitze des Gefechts hatte ich meine Maske, ja, es war meine, verloren, und diese machte sich auf den Weg ins Tal hinunter. Zum Glück hatte Gaby eine Ersatzmaske dabei, sonst wäre für mich Feierabend gewesen. Danke nochmals an Gaby und David.
Wiederum konnten wir ein paar Forellen bestaunen und wir tauchten bis zum Wasserfall. Unseren Tag schlossen wir mit einem feinen Nachtessen im Hotel ab. Am nächsten Tag trafen wir uns bereits um 7.30 zum Frühstück. Diesmal war ein Tauchgang „ennet“ der Landesgrenze in Cannobio geplant. Zum Glück waren wir die einzigen in Santa Anna und wir hatten diesen wunderschönen Tauchplatz für uns allein. Nach einem anstrengenden Abstieg zum Fluss tauchten wie ins kühle Nass und schon bald zeigten sich die Strömer und Forellen. Dieser Tauchplatz ist ziemlich dunkel und führt durch einen kleinen Canyon. Wir sahen Trüschen, Groppen und Forellen. Wieder tauchten wir gegen die leichte Strömung bis zum Wasserfall und liessen uns auf dem Rückweg mit der Strömung treiben. Bei diesem Tauchplatz ist es von Vorteil die Lampe mitzunehmen, denn es hat überall kleine Einbuchtungen, wo man Forellen beobachten kann oder sich eine Trüsche in einem Loch versteckt.
Beim Hinaufschauen sahen wir, dass es ziemlich regnete. Leider war auch dieser Tauchgang viel zu kurz, aber mit 13° Wassertemperatur und einem Nassanzug fing man schon bald an zu frieren. Dafür regnete es nicht mehr. Gaby und David verliessen uns hier, sie wollten noch den Markt in Cannobio besuchen. Wir anderen fuhren weiter nach Ponte Brolla, wo wir einen wärmenden Tee tranken und ein Panini assen. Nach dieser kurzen Pause ging es weiter nach Tegna. Bei den Sandbänken tauchten wir noch ein letztes Mal. Auch hier hatte es Forellen, Strömer und Karpfen. Sogar eine tote weisse Ratte lag im Wasser. Auch hier bewunderten wir die ausgewaschenen Steine und Felsen. Nun hiess es leider Abschied nehmen vom Ticino. Nach einem kilometerlangem Stau vor dem Gotthard kamen wir mit einiger Verspätung zu Hause an. Danke an alle (Robert, Christian, Ueli, Gaby, David, Fabienne, Sandra, Ele und Remo) für dieses gelungene Wochenende.
Organisation: Robert
Redaktion: Loretta
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